Der Spot

Silvaplanersee

Der Silvaplanersee ist das schweizer Mekka der Windsurfer. Mit einer Länge von 3 km und einer Breite von 1,5 km ist er der zweitgrösste der oberengadiner Seen. Bei Schönwetterlage bietet er ideale Bedingungen für Slalom- und Freestylesurfer. Durch die grosse Höhen von 1815 m.ü.M. ist der Sommer aber recht kurz und die Wassertemperaturen dementsprechend tief (maximal +16 Grad). Trotzdem ziehen die guten Winde jeden Sommer eine grosse Anzahl Windsurfer an.

Surfcenter Silvaplana

Der beliebteste Platz für den Einstieg ist sicherlich beim Surfcenter Silvaplana mit Restaurant und Shop von Toni. Hier kann es im Hochsommer oft eng werden. Auch der gebührenpflichtige Parkplatz ist dann rasch überfüllt.


Die F2-Surfstation von Noldi Missiaen vermietet die aktuellen F2-Boards und Segel und bietet Surfkurse für alle Könnerstufen an

Links:
Homepage vom Surfcenter
Homepage der F2-Surfstation


Surfcenter Sils
Wer dem Rummel ein wenig ausweichen möchte, der fährt hinauf zum Silser Surfcenter. Der Materialschonende flache Einstieg kommt auch den Seglern zugute, die hier ihren bevorzugten Standort haben. Wer das abendliche Zurückkreuzen gegen den ablandigen Wind nicht scheut, wird mit glattem Wasser und genügend Platz belohnt.
 
 
 

Silsersee

Da der Wind auf dem Silsersee nicht so stark bläst, wie auf dem Silvaplanersee, wird hier auch dementsprechend weniger gesurft. So sieht man hier hauptsächlich Raceboard-Piloten ihre Touren kreuzen.
Der beste Einstieg ist bei Plaun da Lej, ist aber im Windschatten gelegen. Hier versammelten sich 19 Jahre lang hunderte Longboard-Regatteure zum Engadiner Surfmarathon. Seit 1998 wird unter dem neuen Namen "New Engadin Surfmarathon" in einer Longboard- und in einer Shortboardvariante auf dem Silvaplanersee durchgeführt.
 
 
 

Champfèrersee

Auf dem Champfèrersee gilt absolutes Surf- und Segelverbot.
 
 
 

Windverhältnisse

Der Hauptwind im Oberengadin ist der bekannte Malojawind. Bei Hochdrucklage beginnt er pünktlich am Mittag mit seiner Arbeit, und zieht von Südwest nach Nordost durch das Tal. Von zwei Uhr bis Sonnenuntergang kommt man dann in den Genuss von drei bis fünf Beaufort. Infolge der dünnen Luft auf 1800 M.ü.m. benötigt man aber etwa einen Quadratmeter mehr Segelfläche als normal - 6.5 bis 7.5 m2 sind angesagt.
Wird die Thermik noch von Südwestwinden unterstützt, sind 5.0 m2 die ideale Segelgrösse. Kleinere Segel werden sehr selten benötigt
Der Schlechtwetterwind Julier fällt über den gleichnamigen Pass hinunter auf den Silvaplanersee. Er ist recht kalt und sehr böig. Dafür wird einem eine glatte Speedpiste zwischen dem Surfcenter und den Schloss in Surlej geboten.
 
 
 

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